„Songs an einem Sommerabend – das Original“

Am ersten Juli-Wochenende Fr, 7. / Sa, 8. Juli 2017 in Sterzing, Südtirol / Italien.

Songs an einem Sommerabend 2017

In Zukunft werden die „Songs an einem Sommerabend“ in Zusammenarbeit mit regionalen Partnern auf Wanderschaft gehen. Partner, die sich um die Abwicklung und Organisation kümmern. Das Programmkonzept liegt weiterhin in den Händen von Ado Schlier.

Am ersten Juli-Wochenende 2017 finden die „Songs an einem Sommerabend – das Original“ in Sterzing, Südtirol/Italien statt: am Fr., 7. und Sa., 8. Juli, jeweils um 19 Uhr auf der Bühne des Deutschhaus.

Durch das Programm wird Matthias Brodowy führen und folgende Künstler vorstellen: Heinz Rudolf Kunze, Alex Diehl, Gaby Moreno, SOLOzuVIERT, Dominik Plangger, Maria Craffonara, Titlá (nur am Freitag), Carolin No (nur am Freitag), Hundling (nur am Samstag) u. a.

Informationen auch unter www.songs-an-einem-sommerabend.de

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Heinz Rudolf Kunze

Der Vielseitigste der singenden Poeten in Deutschland

Heinz Rudolf Kunze bei Songs an einem Sommerabend 2017

Bild: © Martin Huch

Heinz Rudolf Kunze, der wie kaum ein anderer deutscher Künstler mit Worten und Tönen intelligent jongliert, immer wieder auch diskutable Themen aufgreift und Akkordfolgen rein nach künstlerischen anstatt kommerziellen Kriterien beurteilt, unterscheidet anno 2014 stärker denn je zwischen (Schlager-)Spreu und (Singer/Songwriter-)Weizen. Sein neues Album, das gerade erschienen ist, jongliert, wie er es nennt, mit den Stimmungen und Schwingungen von äußerst populären Gassenhauern. Schlager, die im Ohr klingen, wie „Ganz in Weiß“ mit der Erinnerung an Roy Black oder „Junge komme bald wieder“ von Freddy Quinn bis „Für mich soll’s rote Rosen regnen“ von Hildegard Knef.

Bei seinem Auftritt bei den Songs 2017 in Sterzing wird aber noch ein ganz anderer Heinz Rudolf Kunze zu erleben sein, nämlich der Geschichtenerzähler und der Solo-Sänger mit seinen Anmerkungen sehr persönlicher Art zu Geschehnissen der Zeit und seines persönlichen Umfelds.

Er spielt Gitarre, Klavier und singt dazu seine größten Hits. Eine One-Man-Show vom feinsten: Heinz Rudolf Kunze auf der Bühne und klingt wie vier. Seine unzähligen erfolgreichen Ohrwurm-Hits wie „Dein ist mein ganzes Herz“, „Mit Leib und Seele“ oder „Hunderttausend Rosen“ machten ihn berühmt und zu einer der Koryphäen der deutschsprachigen Musik.

Die Songs von Kunze sind sehr vielseitig – nachdenklich oder humoresk, rockig oder emotionsgeladen – aber in allen Liedern steckt vor allem eines: Leidenschaft. Seit mehr als 30 Jahren rockt der Musik, Germanist, Literat, Übersetzer und Musikjournalist die Bühnen der Bundesrepublik.

Es wird einzigartig und originell – so wie der Großmeister höchst persönlich!

Heinz Rudolf Kunze war 2007 das erste Mal bei den „Songs“ und war 2012, 2013 und 2015 der große Erfolg. Er kommt 2017 zum fünften Mal zum Festival.


Alex Diehl

Die neue Stimme mit den sensationellen Erfolgen des Jahres 2016

Alex Diehl bei Songs an einem Sommerabend 2017

Wie groß Alex Liebe zur Musik ist, lässt sich gut an seiner Vita erkennen. Aufgewachsen ist er ländlich im bayerischen Rupertiwinkel/Chiemgau, in einem kleinen Dorf kurz vor der Grenze zu Österreich Richtung Salzburg. Hier, in der Nähe von Waging am See, geht er zunächst zur Volks-schule, fühlt sich aber schon früh zur Musik berufen und wechselt nach Traunstein an die Realschule, der er den Vorrang vor dem Gymnasium gibt, weil erstgenannte eine Schulband hat.

Der Horizont von Fußball- und Pfarrfesten ist jedoch nicht sehr weit und so trifft Alex im besten Teenageralter mit 17 Jahren einen folgenschweren Entschluss: Er schmeißt das Abitur, verlässt mitten in einer Mathe-Klausur die Schule, um endlich Musiker zu werden. Er meldet an seinem 18. Geburtstag ein Gewerbe als Musiker & Gitarrenlehrer an und hält sich mit Gitarrenunterricht, kleinen Bühnenauftritten aber auch mit Gelegenheitsjobs mal mehr, mal weniger gut finanziell über Wasser. Die ganze Zeit schreibt Alex Songs, doch erst im Jahr 2010 mit „Zeiten ändern sich“ seinen ersten in deutscher Sprache.

„Nur ein Lied“! Mit dem Titel trat Alex Diehl beim deutschen Vorentscheid zum Eurovision Song Contest am 25. Februar 2016 in Köln auf und landete nach zwei hochemotionalen Auftritten auf einem hervorragenden zweiten Platz. Entstanden ist der schon legendäre Song aus einem spontanen Affekt heraus, direkt nach den An-schlägen in Paris. Die Themen Hass, Terrorismus und Hetze hatten ihn schon lange vorher berührt und wütend gemacht. Nach den Anschlägen war er so sauer, dass er mit einem Song reagieren musste. Mit seiner Handykamera hat er dann „Nur ein Lied“ spontan aufgenommen und sofort aus einem emotionalen Impuls heraus auf Facebook hochgeladen. Keine 24 Stunden später hatte „Nur ein Lied“ über eine Million Aufrufe.

Bei den „Songs an einem Sommerabend“ 2016 fragten wir die Besucher im Rahmen eines Preis-ausschreibens nach ihren Lieblingsinterpreten. Bei einer Beteiligung von 2836 Stimmzetteln, die via Mail, Post oder vor Ort abgegeben wurden, erhielt Alex Diehl die meisten Stimmen.

2017 kommt er zum zweiten Mal zu den „Songs“.


Gaby Moreno

Musik mit südamerikanischem Temperament

Gaby Moreno bei Songs an einem Sommerabend 2017

Als Singer- und Songwriterin stattet Gaby Moreno ihre englisch- und spanischsprachigen Songs mit einem liebenswerten Charme aus: Elegante Harmonien, unerwartete Klangfarben und eine schlichte Instrumentierung vereinen sich auf wunderbare Weise und sorgen auf ihren Konzerten für große Begeisterung.

2006 gewann sie den John Lennon Songwriting Contest und veröffentlichte schließlich zwei Jahre später ihr Debütalbum „Still the Unknown“. Es begeisterte auf Anhieb Kritiker und Fans. So schrieb der STERN: „Ihre Lieder trägt sie, an Norah Jones und Tori Amos erinnernd, so gelassen vor, als wüsste sie ganz genau: Sie wird keine Unbekannte bleiben.“

Es folgten Tourneen mit Tracy Chapman und Ani DiFranco. 2010 kürte das „Latina Magazine“ sie zum „Best New Latin Artist 2010“. Im selben Jahr erhielt die talentierte Künstlerin gemeinsam mit Vincent Jones eine Emmy-Nominierung für die Komposition der Titelmelodie der NBC-Fernsehserie „Parks and Recreation“. Außerdem wurde ihre Komposition „Greenhorne Man“ in Fernsehshows wie „Lincoln Heights“, „Ghost Whisperer“ und MTVs „The Hills“ eingesetzt.

Ein weiterer Höhepunkt ihrer Karriere war das 50-jährige Jubiläum von Amnesty International, wo sie mit Stars wie Kris Kristofferson und Johnny Lang in Jay Lenos „The Tonight Show“ sang. Einige Wochen später folgte ein Auftritt im Rahmen des Konzertes „Electric Burma“ – zu Ehren der Nobelpreisträgerin Aung San Suu Kyi – gemeinsam mit Bono, Damien Rice, Bob Geldof, An-gelique Kidjo u.a.

2011 sang Gaby Moreno das von Charlie Chaplin komponierte Lied „Smile“ im Dokumentarfilm The Cove (Die Bucht), der in der Kategorie „Bester Dokumentarfilm“ mit einem Oscar ausge-zeichnet wurde. Es folgten zwei weiteren Grammy Nominierungen für die Kategorien „Song des Jahres“ und „Aufnahme des Jahres“ für das Duett „Fuiste Tu“ mit dem ebenfalls aus Guatemala stammenden Latin-Superstar Ricardo Arjona (2012).

2013 gewann sie den Latin Grammy Award als beste Nachwuchskünstlerin.

Für 2017 war sie mit ihrem neuen Tonträger „Illusion“ für den Latin-Grammy nomiert.

Bei den „Songs an einem Sommerabend“ tritt sie in Sterzing zum zweiten Mal auf.


SOLOzuVIERT

Die erfolgreichsten Liedermacher der neuen Austro Song-Szene 2016

SOLOzuVIERT bei Songs an einem Sommerabend 2017

Bild: © Sony Music / Marija Manizaj

Eigentlich war SOLOzuVIERT geplant, um die jeweiligen Solo- bzw. Band-Projekte der Herren Horst Klimstin, Uwe Hölzl, Benji Hassler und Chris Watzik unter die Leute zu bringen – eine Art Tupperparty für Musikinteressierte. Jeweils SOLO geht man für eine halbe Stunde auf die Bühne, um sein Bestes zu geben. Die Idee, als Zugaben ein paar Nummern gemeinsam, mit mehrstimmigem Gesang zu machen, ließ nicht lange auf sich warten. Sodann beschlossen die Herren, sich auch zu einer Art Band zusammenzuschließen – zu Österreichs erster Liedermacherband SOLOzuVIERT.

Im Jänner 2009 begann die Konzertreihe „Liedermacherabend – SOLOzuVIERT“. Fast ein Jahr und 40 Konzerte später wurde aus dem „Lidermacherabend – SOLOzu VIERT“ das Projekt bzw. die Band SOLOzuVIERT. Mit den beiden Programmen „Einsam“ und „Gemeinsam“ tourten sie 2010 durch das Land, brachten ihre erste Single „Es ist Weihnachtszeit“ heraus und absolvierten drei Fernsehauftritte – somit war bereit das erste Jahr sehr erfolgreich. Live-Konzerte quer durch das Land, ob beim Wiener Donauinselfest, das Burgarena Finkenstein oder beim Grazer Stadtfest.

SOLOzuVIERT erzeugen mit lockerem und bisweilen auch selbstironischem Geplauder eine sehr persönliche und kurzweilige Stimmung und machen so jeden Konzertabend zu einem einzigartigen Erlebnis.

Auf vielen Reisen beweist die steirische Gruppe SOLOzuVIERT eindrucksvoll, dass die Dialektmusik noch lange nicht das vielbeschworene Ende gefunden hat. Ihr Auftritt bei den Songs an einem Sommerabend im letzten Jahr brachte ihnen endgültig auch den Durchbruch in Deutschland und Südtirol.

Sie gelten als die erfolgreichste Gruppe in Österreich des Jahres 2016.

Auf Wunsch vieler Besucher sind sie 2017 zum dritten Mal dabei.


Dominik Plangger

Der wohl bekannteste Südtiroler Liedermacher

Dominik Plangger bei Songs an einem Sommerabend 2017

Bild: © Herbert Sippel

Der Liedermacher Dominik Plangger wurde 1980 in Südtirol geboren. Er macht seit frühester Jugend Musik, zählt unter anderem Bob Dylan, Townes Van Zandt und Arlo Guthrie, aber auch Liedermacher wie Konstantin Wecker, Hannes Wader und Reinhard Mey zu seinen Einflüssen. Er singt mit Vorliebe in deutscher Sprache und im Südtiroler Dialekt, aber auch auf Englisch und Italienisch, unter anderem politisch sehr engagierte Lieder gegen Rassismus, Faschismus, emotionale Kälte und Diskriminierung. Zugleich ist er ein Poet und Sänger, der sein Publikum sehr zu bewegen und zu berühren weiß – und das auch gerade, weil er stets authentisch bleibt.

Dominik Plangger ist ein Künstler, der etwas zu sagen hat. Ob es sich um die Gesellschaft, um Politik oder einfach um Probleme des alltäglichen Lebens handelt, stets gelingt es dem Liedermacher, seine Themen auf den Punkt zu bringen. Dominik Plangger war viele Jahre als Straßenmusiker u. a. in Irland und Kanada unterwegs, und die Erfahrungen aus jener Zeit sind bei seinen Liveauftritten noch immer zu hören.

Seine Texte sind kritisch: „Sie lügen immer noch und halten uns dumm, so manche Heuchler, die uns verwalten, sie faseln von Podesten mit schüttergrauem Haar, es sind immer noch die Gleichen, die Alten“, heißt es in einem seiner Songs „Da rührt sich was in mir“. Er will mit seiner Musik aber niemanden belehren. „Es gibt Dinge, die mich stören, und darüber singe ich einfach.“, sagt er.

Dominik Plangger kommt zum siebten Mal zu den „Songs“.


Maria Craffonara

Die neue Solo-Stimme aus Südtirol

Maria Craffonara bei Songs an einem Sommerabend 2017

Bild: © Apollonia Bitzan

Die aus Bruneck in Südtirol stammende Musikerin Maria Craffonara erhielt ihre klassische Gesangsausbildung am Salzburger Mozarteum und an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien, bevor sie 2007 mit Hubert von Goisern die Donau bis zum Schwarzen Meer bereisen und bespielen durfte.

Viele Eindrücke dieser Reise flossen in die Gründung ihres ersten Ensembles „Trio Brasentina“ mit dem serbischen Akkordeonisten Nicola Zaric und dem Nordtiroler Pianisten und Komponisten Thomas Castañeda. Mittlerweile ist die Formation zum Quartett angewachsen und hat unter dem Namen „Donauwellenreiter“ drei Tonträger veröffentlicht. Zuletzt im Winter 2016 die vielgelobte CD „Euphoria“. Kommenden Herbst wird in derselben Formation „A Tribute To Gian Maria Testa“ erscheinen, als musikalische Verneigung vor dem viel zu früh verstorbenen
Cantautore.

In den Jahren 2014/15 war Maria Craffonara mit „Donauwellenreiter“ im Förderprogramm des österreichischen Außenministeriums „The New Austrian Sound Of Music“ vertreten. Das
Ensemble wurde zu Konzerten nach Kanada, Portugal, Serbien, Rumänien, Slowenien, Deutschland, Österreich, Italien, in die Slowakei und in den Iran eingeladen.

Seit ca. einem Jahr tritt Maria Craffonara auch solistisch und mit eigenen Songs auf. Mit diesem ersten Soloprogramm „Da Sora“ – ladinisch für „Alleine“ – erfüllt sie sich den Wunsch, ihre
ureigensten Töne und Klänge zu ergründen. Dabei kommt nicht nur ihre bemerkenswerte Stimme zum Einsatz, sondern gleich mehrere Instrumente wie Violine, Piano und Kalimba. Gesungen wird u. a. in den Sprachen Ladinisch, Deutsch und Italienisch.

Bei den „Songs an einem Sommerabend“ 2017 ist sie zum ersten Mal dabei.


Carolin No (Nur am Freitag)

Seit Jahren treue Begleiter der „Songs“ mit ihren unvergleichbaren Liedern

Carolin No bei Songs an einem Sommerabend 2017

»Ehrlich gesagt
hab ich schon lange nichts mehr ehrlich gesagt
und daran was zu ändern ehrlich gesagt
kontinuierlich vertagt …«

Die Songs von Carolin No berühren. Sie beobachten, beglücken, beschwingen. Sie beschönigen nicht, strahlen aber immer Zuversicht aus – nicht auf laute Art und doch so kraftvoll, niemals an-gepasst und doch so zeitgemäß. 2007 debütierte das Singer-Songwriter-Duo mit seinem ersten Studioalbum. Heute, zehn Jahre, über ein Dutzend Alben und Hunderte Konzerte später, präsen-tieren Carolin und Andreas Obieglo mit »Ehrlich gesagt« ihr neues, wie immer in Eigenregie pro-duziertes und einmal mehr überraschendes Studioalbum. Leichtfüßig und mit abenteuerlicher Spielfreude überspringt das Musiker-Ehepaar, das nach Stationen in Berlin und den USA heute fernab der Metropolen seine Songs schreibt, auch auf dem neuen Album die Genre-Grenzen.

Als Chronisten des Alltags – des bunten genauso wie auch des grauen – fangen die beiden Multiinstrumentalisten und Songwriter Momente ein und übersetzen diese in Töne. Sie erzählen Geschichten mit ihren Liedern und feiern den Augenblick. Gerne lässt man sich von dieser Musik berühren und verzaubern, denn sie ist, ehrlich gesagt, sehr besonders.

Das Duo kommt zum fünften Mal zu den „Songs“.


Titlá (Nur am Freitag)

Das Aushängeschild für die sog. neue Volksmusik aus Südtirol mit Liedern im Pustertaler Dialekt.

Titlá

Titlá ist die Folk-Band aus Südtirol mit dem Schwerpunkt Mundartlieder im Puschtra Dialekt. Ihre Werke basieren hauptsächlich auf alpenländischer Volksmusik, sowie gelegentlich Irish Folk und jiddischen Liedern, weshalb sie dem Genre der Neuen Volksmusik zugerechnet werden.

Im Jahr 1990 spielten Hermann Kühebacher und Eduardo Rolandelli als Duo in Gaststätten und auf Volksfesten. Bald schon stießen weitere Musiker dazu und bildeten eine feste Formation unter dem Namen Titlá, der im Pusterer Dialekt soviel bedeutet wie „tut nur“ oder „macht ruhig“. 1998 wurde die erste CD Zin ungiwejn aufgenommen, von der rund 8.000 Kopien verkauft wurden. Vertonte Mundart-Gedichte von Luis Stefan Stecher (Mai Madele, mai Tschurele) und von Egon Kühebacher (Di wilde Foore, S'orme Piabl sog zin Neene, S'innofeldmandl) bildeten den Kern der CD. Mai Madele, mai Tschurele wurde zu einer Art Hymne der tirolerischen Folk-Fans.

Im Jahre 2001 kam die zweite CD, stur und tamisch, auf den Markt, die wie ihr Erstwerk durch großes Publikumsinteresse bald nicht mehr erhältlich war. 2004 spielten Titlá vor dem oberfränkischen Kloster Banz. Dort entstand eine Sampler-CD namens – Songs an einem Sommerabend – die 4. Im Jahre 2008 kam, nach einer kreativen Pause, die dritte Solo-CD hinzu. 2010 folgte im Rahmen des temporären Projekts Titlá & do Goiapui das Album Rienznocht, das sich ausschließlich den Texten des Dichters und Schauspielers Wolfgang Sebastian Baur aus den Gedichtbänden Puschtra Mund Art und In olla Forrbm Liewe widmete.

Im November 2013 erschien das fünfte Album paschtaschutta, das erstmals auch Lieder in italienischer Sprache enthält.

Titlá ist zum zweiten Mal bei den „Songs an einem Sommerabend“.


Hundling (Nur am Samstag)

Der neue Bayern-Folk-Sound des Jahres 2017

Hundling bei Songs an einem Sommerabend 2017

Der Hundling, das ist der Münchner Phil Höcketstaller, ein Bazi, ein musikalischer Strawanzer, ein bayrischer Bluesman auf „da Roas“. An jedem Straßeneck, an jedem Strauch, an jedem Baum findet er etwas Interessantes zu entdecken. Mal Rock’n Roll mal Folk, mal funky, mal off-beat-lastig streunt der Gitarrist, Sänger und Songwriter durch sehr unterschiedliche Landschaften der amerikanischen Musiktradition. Mit seinen bairischen Texten durchstreift er dabei ein Revier, das von München-Untergiesing bis Chicago reicht, das Große im Kleinen suchend, vom Alltäglichen ausgehend ins Philosophische driftend.

Unterstützt wird er von einer hochkarätigen Schar von Hundlingen aus der Münchner Jazz- und Blues Szene. Allesamt virtuos an ihren Instrumenten, vertraut mit leisen wie lauten Stimmungen, von der Ballade bis zu wildem Rock’n Roll, verwandeln sie jeden Konzertsaal mir nix dir nix in einen brodelnden Hexenkessel.

Hundling ist zum ersten Mal bei den „Songs“.


Moderation & mehr:

Matthias Brodowy

Einer, der versteht, Brücken von der Bühne zum Publikum zu bauen

Matthias Brodowy bei Songs an einem Sommerabend 2017

Matthias Brodowy steht seit 1989 auf der Kabarettbühne, zunächst in einem Schüler-, bzw. Studentenensemble, seit nunmehr 15 Jahren tourt er als Solist quer durch Deutschland. Für das erste seiner acht Soloprogramme wurde er von Hanns Dieter Hüsch mit dem niederrheinischen Kabarettpreis „Das schwarze Schaf“ ausgezeichnet. Es folgten insgesamt 15 weitere Kabarettpreise, darunter im Jahr 2000 der „Prix Pantheon“ und 2013 der „Deutsche Kleinkunstpreis“ in der Sparte Chanson. Denn Brodowy ist nicht nur Wortakrobat, sondern mit Leib und Seele auch Musiker. Als ausgebildeter Organist fühlt er sich überall dort zuhause, wo er Tasten vorfindet.

Zurzeit ist Brodowy mit seinem achten Soloprogramm „Kopfsalat-Chaoskabarett“ unterwegs sowie mit seinem „Kabarettkonzert in Begleitung“ mit Musikern und einem Theaterstück mit einem Hamburger Puppenspieler, das er auch in plattdeutscher Mundart aufführt.

Er hat inzwischen sieben CDs veröffentlicht, zuletzt 2013 „Bis es Euch gefällt“, ein Doppelalbum mit Höhepunkten aus acht Programmen. Neben seiner Bühnentätigkeit arbeitet Brodowy regelmäßig für das Radio, so moderiert er u. a. für den WDR das Kabarettfest aus Paderborn. Auch in der Welt der Varietés ist er zuhause, arbeitete für Roncalli und führt als Conférencier durch die Abende im legendären Hamburger Hansatheater. Und in Franken fühlt sich der Hannoveraner auch besonders wohl: 2012 moderierte er zum ersten Mal die „Songs an einem Sommerabend“. Bei der Ausgabe 2017 kommt er zum sechsten Mal.